Der Ort

Ich sprach ja bereits vom Kongress. Ich habe ihn auch besucht, allerdings sozusagen im Touristenstatus. Aus der Beobachterperspektive.

Das Berliner Congress Center entstand in den 60er Jahren, und wird heute weiterhin als Prestigeprojekt in Berlins neuer Mitte für edelste Anlässe genutzt – so will es uns zumindest deren Website glauben lassen. Das BCC kommt mit der Kuppel und dem vielen Glas auf den ersten Blick von außen futuristisch und innen sehr nobel rüber – letzteres während des 23c3 erst auf den zweiten Blick.

Wenn man sich dort umschaut, fallen einem die Kabel auf, verschiedenster Art; schaut man hoch, sieht man die Antennen, immer wieder blinkt was – und egal wo: Kabel. Drumherum sitzen Nerds, die lustigerweise auch wie welche aussehen.
Telefone, Notebooks, Computer, Bildschirme; überall Tische und Stühle, Sofas und Decken, Kissen und Sessel. Im Laufe der Zeit, immer mehr Müll, immer eingerichtere, häuslichere Ecken; Banner und Plakate; überall Zettel mit nützlichen oder weniger nützlichen Aufschriften


(neben dem Bücherstand)

und stetig wachsende Projekte der kreativen Aneignung,

sichtbare

und weniger sichtbare.

Alle haben sich dort zusammengefunden um irgendetwas zu verändern.
Das Haus zu verändern, das wurde schonmal geschafft.

(thanks to all the flickr people for photos)

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