Scheiße ich hätt doch mit dem Auto nach Kairo fahren sollen

Der Südkurier berichtet:

Sprung rettet Motorradfahrer

Ein beherzter Sprung von seinem Motorrad hat einen 33-Jährigen bei Überlingen vor schweren Unfallverletzungen bewahrt. Der Motorradfahrer war von einer 18-jährigen Autofahrerin übersehen worden, als diese an einer Kreuzung abbiegen wollte. Noch vor dem Zusammenprall erkannte der Mann die brenzlige Situation und sprang von seiner Maschine, die mit dem Auto der Frau so heftig zusammen prallte, dass das Vorderrad des Motorrads herausgerissen wurde. Das Motorrad schlitterte nach der Kollision weiter und beschädigte einen entgegen kommenden Wagen, der 33-jährige Biker indes erlitt nur leichte Blessuren, berichtet die Polizei. Sie beziffert den Sachschaden auf 7500 Euro. (rob)

Eigentlich wollte ich das in ein paar Jahren trotzdem tun. Jetzt hab ich aber kein Auto mehr… sowas… ich brauche es eh nicht aber sie hätte es gebraucht…

4 Gedanken zu „Scheiße ich hätt doch mit dem Auto nach Kairo fahren sollen

  1. Zum Glück sind die Gedanken frei, wie auch der Cyberspace. Zum Glück gibt er hier keine Zensur, und zum Glück muss keiner was anschauen und/oder lesen was er nicht will, wozu er keine Lust hat oder was er für nicht tauglich hält.

    Kennst du die Geschichte vom Communications Decency Act?

    Ich hoffe es wird nicht wieder passieren dass irgendjemand versucht jemand anderen im Internet den Mund zu verbieten. Auf dem Kinderspielplatz spreche ich auch nicht von Scheiße, wie auch nicht bei meiner Oma. Hier kann jeder gehn dem es nicht passt. Wir wissen doch was passiert wenn sich keiner mehr traut die Meinung zu sagen. Alles schon dagewesen…

    (übrigens, ich habe wirklich lange überlegt ob ich wirklich scheiße schreiben soll, weil ich mir schon dacht dass zumindest hier im Südblog eine derartige Reaktion kommt. Und ich lasse mich gerne auf eine Diskussion darüber ein!)

  2. Scheiße, mein Lieber, ist kein Gedanke, sondern ein Verdauungsprodukt. Das hat mit Meinungsfreiheit wenig zu tun. Wenn Du sagst, ich finde es Scheiße, daß etc., und dann irgendetwas kritisierst, dann kann ich das nachvollziehen, aber einfach mal als erstes das böse Wort in die virtuelle Welt brüllen und dann einen etwas unverständlichen Artikel hinterher werfen, damit kann ich weniger anfangen. Und über Scheiße zu diskutieren ist nicht sehr ergiebig. Aber wie ich an Deinem (Schreib-)Stil sehe, bist wahrscheinlich noch relativ jung, also scheiß dich aus. Danach kommt dann vielleicht das richtige Denken :-))

  3. (nur am Rande, ich bin weiblich aber das kannst Du natürlich nicht wissen und offensichtlich auch nicht herauslesen – auch wenn man wohl anderes herauszulesen scheint)

    Meiner Meinung nach hat der Ausdruck Scheiße sehr wohl etwas mit Meinungsfreiheit zu tun. Und es ist sehr wohl ein Gedanke, wenn auch das Verb scheißen laut Wikipedia sinngemäß als ausscheiden zu verstehen ist.
    Scheiße als Nomen und vor allem als Adverb oder Adjektiv ist ganz eindeutig als Schimpfwort zu verstehen. Auch duden.de (direktlink leider nicht möglich) hat als das Schimpfwort als erste, den Haufen Kot als zweite Bedeutung eingetragen.
    (Übrigens scheint der Begriff, und zwar als Schmipfwort, auf der Liste der meistverwendeten Nomen recht weit vorne zu stehen, mehr dazu in der Diskussion bei Wikipedia)

    Soviel zum Begriff. Ich finde ihn völlig in Ordnung an der Stelle, bin aber jederzeit lernfähig.

    Und zur Verständlichkeit meines Artikels: ich habe mich noch nicht wirklich daran gewöhnt, dass auch Personen mein Blog lesen, die nicht aus meinem persönlichem Umfeld kommen. Ich habe zum Teil schon meinen Schreibstil geändert, und versuche meist weniger Vorwissen vorrsauszusetzen, sei es über mich als Person oder über Netzkultur. Auch die Geschichte mir dem Auto wird sich evtl für den regelmäßigen Leser irgendwann aufklären, da ich wahrscheinlich einmal über mein Leben in Kairo berichten werde. Na, und dass das Auto aus dem Artikel des Südkuriers jetzt kaputt ist und dass es mal meines war und dass ich es nicht gefahren habe und dass ich eigentlich noch etwas mehr mit dem Auto angestellt hätte kann man doch aus dem Blogeintrag rauslesen, oder nicht?

    Gerne würde ich noch ein wenig darüber diskutieren, ob man sich in seinem Schreibstil einschränken lassen sollte und warum. Allerdings nur wenn Interesse besteht.

    (zb: keine Schimpfwörter – nein;
    ordentliche Rechtschreibung – ja;
    Artikel verständlich auch ohne jegliches Vorwissen – eher nein;
    Einsprachigkeit vorraussetzen – eher ja;
    …)

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