Identitätsprobleme,

die hat jeder einmal. Aber im Netz bekommen diese eine ganz neue Dimension. Der Chef predigt immer, dass alles eine Frage der Perspektive ist – und somit jeder Bereich eben nur Teile – also Aspekte – eines Ganzen sind.
Grundsätzlich mag ich dem Zustimmen, nun stelle ich mir aber immer wieder die Frage, wieviel Teile will ich wo preisgeben und will ich wirklich, dass diese Teile dann auch auf das Ganze bezogen werden können?

Wenn man meinen „Real-Name“ bei Google eingibt, kommen kaum Treffer, das Blog ist auf diesem Wege nicht auffindbar – was mir auch so recht ist. Nicht, dass ich nicht zu dem stehen würde, was ich schreibe, aber diese Halb-Anonymität ist mir doch deutlich lieber.

Eigentlich ist es eben gar keine Anonymität, sondern einfach nur eine weitere Identität.

Im Moment stelle ich mir immer wieder einige Fragen zum Thema und versuche für mich passende Lösungen zu finden – passenderweise stellt Tim Pritlove im nächsten Chaosradio ebenfalls diese Fragen. Diesmal werde ich es wohl schaffen, mal wieder live und im IRC dabei zu sein.
Mal sehen, was ich danach denke…

4 Gedanken zu „Identitätsprobleme,

  1. nun ja, ich denke die wenigsten Menschen haben heutzutage nur eine Identität, somit bestünde als bei jedem die Gefahr der Gespaltenheit.
    Mit mehreren Identitäten meine ich, dass Du wohl bei der Arbeit eine andere Person verkörperst als im Verein, bei Deiner Familie anders argumentierst als beim Stammtisch, oder? Und auch anders angesehen wirst.

    Oder haben wir uns da missverstanden?

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