Die Polizei bei G8

Ich schließe mich dem Hörbefehl der Rucksackreinigung an:

Hört Euch dieses 10min Interview des DLF mit dem Münchner Polizeipsychologen Sieber an.

oder lest das Transkript

(oder, alternativ, für die ganz schnellen: die erste Minute dieses Spiegel Videos zeigt zwar was anderes, aber es der Hintergrund ist derselbe…)

oder lest meine Zusammenfassung (Hervorhebungen von mir)

Eine Eskalation bestand ja bereits, lange bevor das richtig anfing dort in Rostock. Was jeder sehen konnte, dass Polizeibeamte doch in sehr ungewöhnlicher Ausrüstung antraten, die konnte man glatt mit Marines im Irak verwechseln auf den ersten Blick. Und die Polizei reagierte sehr schnell auf Sachbeschädigung mit Körperverletzung.

Das sind jetzt Fragen, die wir in den 70er Jahren eigentlich alle schon mal gelöst hatten.

Einsatz psychologischer Mittel, unbedingter Vorrang psychologischer Mittel vor Anwendung unmittelbarer Gewalt. Dann kommen natürlich noch ein paar andere Grundsätze dazu, zum Beispiel, dass eine Demonstration eine Veranstaltung von Demonstranten ist, die natürlich sauer reagieren oder sich bedroht fühlen, wenn man ihnen die Straße wegnimmt oder wenn man ihnen den Platz verkleinert. Es ist eigentlich in Rostock alles lehrbuchgerecht so gemacht worden, wie es nicht sein soll. Und die Beamten lernen das natürlich auch auf der Polizeiakademie, dass man es so nicht macht.

Und was mich sehr wundert, zum Beispiel dieser sogenannte Schwarze Block, von dem immer die Rede ist: Kein einziger von diesem Schwarzen Block wurde festgenommen, die Identität des Schwarzen Blocks ist bis heute noch nicht belegt oder bewiesen.

[ein schelm, wer böses dabei denkt, zb dass die Jungs im schwarzen Block zur Hälfte verdeckte Polizisten, also Anheizer bzw Zylinderkräfte sind]

Also man müsste jetzt mal irgendwann sagen, wir machen diesen Zaun und diese ganzen demonstrativen Aggressionssymbole, die lassen wir mal ganz schnell wieder verschwinden. Aber das wird wahrscheinlich gar nicht möglich sein. Ich denke, dass die Situation wirklich verfahren ist.

Nein, das ist kein Vorwurf, das ist ja womöglich sogar auch politisch so gewollt. Also das ist kein Vorwurf, das ist einfach eine Feststellung. Nur was immer ein bisschen nach Doppelmoral riecht, dass man jetzt sagt, oh, die Demonstranten haben es eskalieren lassen – und das ist natürlich gar nicht richtig. Das ist ganz objektiv so, dass es bis jetzt keine Großveranstaltung gab, die derartig im Vorfeld schon vorgeheizt und vorgesichert wurde.

noch was: Die Schieflage schreibt interessantes darüber:

Die Polizei weiß genau, wie sie Demonstrationen eskalieren lassen kann. Dieses Wissen scheint in Rostock ganz bewusst zur Anwendung gekommen zu sein. Dahinter mag bei den größtenteils jungen, unerfahrenen Polizisten vor Ort Unwissenheit stecken. Bei den ihnen übergeordneten Vorgesetzten jedoch kann man nicht von Unwissenheit sprechen, sondern schlicht von Absicht.

—> und wers bis hier hin geschafft hat, bekommt jetzt noch Bilder von Nackten ;-) weil, wer nackt ist, ist weder vermummt noch bewaffnet….

9 Gedanken zu „Die Polizei bei G8

  1. Ist das eine gequirlte Weltverschwörungsscheiße!
    Ihr habt doch nur Grütze im Hirn. Euch ist doch allen nicht mehr zu helfen. Wenn Ihr nur halb so kreativ und halb so fleißig arbeiten würdet, wie Ihr Euch solches dummes Zeug ausdenkt, wäre Deutschland viel weiter.

    Aber zu mehr, als Batikhemden herstellen und unter Drogeneinfluß abstruse Hirngespinste zu entwickeln, langt’s wohl einfach nicht.

  2. ähm… ich denke mir nichts aus, alles was ich hier gemacht habe, ist ein Interview wiederzugeben.

    [Arschgeiger: Ich hatte Dich gebeten, wenn Du schon hier rumtrollen musst, dies wenigstens inhaltlich zu tun. Aber wenn wir nun schon grad dabei sind: was tust Du denn „um Deutschland weiterzubringen“? (Wohin überhaupt?) Außer uns hier zu belästigen? Langt es bei Dir denn zu mehr? Und woher willst Du denn überhaupt wissen, was ich sonst noch so tue?]

  3. Aber, aber, Be. Man soll doch einen Troll nicht fuettern. Schon gar nicht ein so widerwaertiges Exemplar wie dieses hier.
    Das Internet ist schon eine schoene Sache. In vermeintlicher Anonymitaet tummelt sich da so manches. Und wenn man dann ueber die Zeit diese ganzen Gewaltphantasien unseres Lieblingstrolls verfolgt – Rohrstoecke, Gummiknueppel und aehnliches scheinen ihn ja richtiggehend zu faszinieren – dann ist man auf der einen Seite dankbar, dass man so jemanden nicht persoenlich kennenlernen muss. Und ihm gehts ja auch besser so: kann er sich doch hier ausgiebig und risikolos profilieren, ohne -wie im richtigen Leben – befuerchten zu muessen, mit etwaigen direkten Reaktionen seiner Umwelt konfrontiert zu werden wie z.B. in der Kneipe oder auf der Strasse…
    Andererseits kennt man ihn doch recht gut, ist doch schon ein Buch ueber ihn geschrieben worden. Es ist von Theodor W.Adorno und heisst „Studien zum autoritaeren Charakter“. Es ist heute noch lieferbar und lohnt sich zu lesen.
    Es passt auch ins Bild, dass er seine Spielchen auf Blogs treibt, die von Frauen oder behinderten Mitbuergern betrieben werden. Und wenn es ein Auslaenderblog gaebe, wuerde er sicher zu noch groesserer Form auflaufen. Natuerlich im Schutz der Anonymitaet, siehe oben.

    Solange Blogs moeglichst offen betrieben werden sollen, muss man solche Typen vermutlich aushalten. Es lohnt sich allerdings nicht, sich mit ihnen inhaltlich auseinanderzusetzen. In der Regel ist selbst ein Besuch beim Zahnarzt angenehmer und unterhaltsamer.

  4. @Onkel Ari:
    Na, Du passt ja genau hierher. Welche verquere Eingebung ist Dir denn ins Hirn gerauscht? Hellsehen konnte noch keiner. Und Du Sülzkopf mit Sicherheit auch nicht.

  5. nichts denken und halt mal ein interview „pasten“. was is noch mal ein troll ?

    und der tolle onkel kommt dem lieben kleinen mädchen zur hilfe. du, dem sind doktorspielchen angenehm… nur beim zahnarzt is der völlig falsch!

  6. @Badenia Libera: Danke für den Hinweis. Hatte mich schon gewundert, warum ich dieses Werk in meiner aus deutscher Eiche geschnitzten Bibliothek nicht gefunden habe.

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