Sleeper Bus

2013/04/18

I couldn’t imagine how a sleeper bus would look like. Now I know:

sleeper bus

Wasn’t that difficult to imagine m(

It even had a plug in he cabin!

btw: Super expensive but worth it, my back thanks for taking that 15 hours ride in a flat position. Was nice way to travel. Will learn how to book train online after getting a mobile phone. Seems to be impossible without any indian phone number….

Alles gut

2013/04/17

War in einem Hardwareladen um mir einen Adapter mit Spannungsschwankungssicherung zu kaufen: Mein neu erstandenes, schick kleines USB-Netzteil inklusive ollem Kabel wurden bereits gegrillt. Als ich da rauskam, war es schon dunkel. „OMG nicht als Frau allein draussen im Dunkeln!!1! Du hast doch gehoert was passiert ist!!1!“. Sass ’ne Weile bei den Securities vor der Tuer, viele Frauen kommen vorbei, allein. Wickel mir mein Tuch um den Kopf, verhuellend und fest, wie ich es in Egypten gelernt habe, und los. Will an die Ecke mit den Restaurants die ich am Tag davor (spaeter) gesehen hatte. Finde sie wieder, Essen gut, auswaehlen lustig, die Leute nett und sehr hilfsbereit. Allgemein sind die Leute alle sehr hilfsbreit, falls man etwas wissen will und falls sie in Lage sind, mit einem zu kommunizieren. Ansonsten lassen sie einen dankbarerweise in Ruhe. Manchmal, nach Augenkontakt, die Frage wo man herkommt und ein kleines Gespraech, zb beim gemeinsamen Warten an der Bushaltestelle, voll ok. Sowieso wird viel gelaechelt, ich mache das ja auch, und geniesse die wunderschoen laechelnden Gesichter als Antwort.

Am Bahnhof, beim ergebnislosen Ticketkauf, hatte ich vor allem Frauen gefragt. Auf der Rueckfahrt war ich auch im Frauenabteil – auf der Hinfahrt in einem normalen, auch kein Problem. War auch nicht die einzige dort, und habe wie ca. ein Viertel der Mitfahrenden auf einem elektronischen Device gelesen, bis ich einen Fensterplatz ergattert habe.

Fuehle mich auch im Dunkeln vollkommen sicher, auch in der kleinen Seitenstrasse, in der das Hostel liegt.

mumbai train

Symbolfoto, das ist Andheri East Station, der Bahnhof an dem ich wohne. Braucht fast eine Stunde bis zum Hauptbahnhof, Mumbai ist riesig!

20 Stunden und 6.000km

(Wegen fehlender Zeit und/oder fehlenden Internets kommen nun nachträglich Texte, die ich bereits an meinem G1 geschrieben hatte. <3 G1) 2013/04/16:

Es ist kurz nach halb elf, indische Zeitzone. Bei Euch im deutschsprachigen Raum ist es kurz nach sieben am Morgen. Wie auch schon frueher ist es mir immer noch sehr unangenehm, Fotos zu machen. Alle schauen grad weg, also hier ist, was ich gerade sehe:

mumbai

Warten, dass dieser Klamottenladen aufmacht, um hiesige Kleidung zu kaufen. An das Wetter anpassen; und auch: Nicht mehr so auffallen. Tagsueber wird es um die 40 Grad, sagte der Fahrer heute morgen.

Es laeuft ein hinkender Hund vorbei. Ueberall sind Hunde, natuerlich tun es mir vor allem die Welpen an.

Als ich ankam war es noch dunkel. „Do you have Wifi?“ Klaro ham sie das; klaro Berni geht erst mal klicken und tippen: Via IM Bescheid sagen, dass ich gut angekommen bin. Sich freuen ueber die Antworten – bei Euch ist es ja erst ein oder zwei Uhr Nachts. Schauen wo der Laden ist, den Nina mir empfohlen hat. Ein Papier nehmen und den Weg dorthin aufzeichnen. Geht wohl zu laufen, sicher ’ne gute Stunde, aber is‘ ja gut fuer den Ruecken, und fuer den Eindruck. Hauptstrasse, immer geradeaus und dann links. Oh, der Laden macht erst um elf auf? Egal, da ist ein Park in der Naehe.

Loslaufen. Lernen, sich an andere zu halten wenn man ueber die Strasse will, und lernen, wie das alleine geht. Beweise viel Geduld dabei. Zu uebernaechtigt, um mutig zu sein.
Langsam.

Der Park ist ein unbebautes, eingezaeuntes Stueck Land, von Google faelschlicherweise als Gruenflaeche interpretiert. Habe den Kartenausschnitt (in viel zu grossem Masstab) via Hostel-Wifi auf’m Telefon aufgeschlagen. Hilfreicher als meine gemalte Karte, denn das Telefon weiss ja auch, wo ich bin! God praise teh GPS. Finde unerwartet einen klitzekleinen Park vom Rotary Club, so sieht er auch aus: Relativ gesehn wunderschoen gepflegt. Wunderbar. Zuerst sitzen, dann liegen, dann einschlafen. Geweckt werden: „Not allowed“, weder das Liegen, aber natuerlich erst recht nicht das Einschlafen. Rauchen auch: „We come here for health reasons“. Fettnaeppchen.

Laufe weiter: Schauen, ob der Laden wirklich da ist, und wirklich noch zu hat. Ja und Ja. Weiter. Hunger, aber keine „Bedienungsanleitung“, um die Kuechen am Weg zu testen – ausserdem mag ich hinsitzen. Werde von einer Werbung fuer Restaurants magisch angezogen: Nur Werbung, kein Restaurant weit und breit. Esse Bananen, die es auch am Weg gibt.

So viele Menschen, so viele Autos, so viele hupen.

holt euch noch nen pass

heute oder morgen.

Ab 1.11. wird wieder ein stück un-lustiger….
nich nur die hübschen Bilder,

kommen noch Fingerabdrücke mit rein, wird man behandelt wie ein Verbrecher.
aber zum glück gehen die Chips nach aussage des Herstellers (auf die er sich natürlich inzwischen nicht mehr festlegen lässt) ziemlich bald kaputt. trotzdem sind die Fingerabdrücke dann in den Datenbanken drin.

Pressemitteilung des ccc – mehr infos

Für die Grundrechte: Mut zur Freiheit…

… denn jeder möchte doch lieber Freiheit statt Angst.

Angst ist kein guter Ausdruck für meinen Blick in die Zukunft. Ich habe zwar Angst, aber ich freu mich trotzdem. Um jeden neuen Tag, der kommt, und jeden Augenblick, den ich erleben darf. Der AK Vorratsdatenspeicherung hat diesen Slogan für die letzten Aktionen verwendet, inzwischen geht die Tendenz dieses hoch-heterogenen Haufens eher Richtung „Mut zur Freiheit – Für die Grundrechte“. Die nächste geplante Aktion soll dementsprechend nicht mehr nur gegen die Vorratsdatenspeicherung sein, sondern für die Grundrechte und die Freiheit.

Es finden am Dienstag, den 6. November in vielen Städten Deutschlands verschiedene Demonstrationen, Kundgebungen und Aktionen statt. Der AK Vorratsdatenspeicherung ruft jetzt dazu auf, da am folgenden Freitag die letzte Lesung des Gesetzesentwurfs zur Vorratsdatenspeicherung ist. Danach ist sie erst mal durch, tritt am 1. Januar in Kraft und nimmt dabei einen großen Teil unserer Privatsphäre mit. Vor allem auch die von uns „Netzbewohnern“. Es wird gespeichert, wann sich Dein Handy wo befindet, mit wem Du telefoniertst, welche Webseiten Du besuchst, welche eMails Du schreibst und alles, was Du sonst noch so im Netz machst… schon furcheinflössend, irgendwie. Aber keiner gibt auf: Die Verfassungsbeschwerde (die jeder unterzeichnen kann) wird demnächst eingereicht, und nach der schönen Erfahrung, was den Bundestrojaner betrifft, bin ich frohen Mutes. Dazu muss man aber noch ein breiteres Bewusstsein in der Bevölkerung schaffen. Und dazu müssen wir einfach richtig viele sein, die sich am Dienstag abend irgendwo hinstellen, und laut schreien ;)
Orte zum dazustellen werden bereits in Berlin, Bremen, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Karlsruhe, Kassel, Kiel, Köln, Leipzig, München, Münster, Aurich, Nürnberg, Ruhrgebiet, Bielefeld und Oldenburg vorbereitet, und die Liste wird täglich länger.

Ich halte Euch auf dem laufenden.

(die komplette Pressemitteilung des AK-Vorrat)

Ach, und wer Lust hat an einer Aktion im Bodenseeraum mitzuwirken, einfach mal direkt bei mir melden, siehe „about“ oder über die Kommentare…

Wer kann sich noch an Wahlcomputer erinnern?

Bald niemand mehr… zumindest nicht in Holland.

Die Regierung der Niederlande hat entschieden, die Verordnungen, auf denen die Zulassung der NEDAP-Wahlcomputer beruhen, zurückzuziehen. Damit wird in den Niederlanden nun wieder mit Papier und Stift gewählt.

Wer sich jetzt schon nicht mehr erinnern kann, kann ja mal hier nachschlagen.

danke, ccc, und danke, Wij vertrouwen stemcomputers niet. Ein kleiner Schritt, um die Fäden in der Hand zu behalten. (Behalten? HaHa. Aber um sie wenigstens nicht komplett abzugeben. Um wenigstens des Schein zu bewahren, oder so)

 

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Dieser perverse Krüppel-Opi will uns alle bespannern!!!!!einseinself!!!

(zu diesem Bild und dem Spruch bitte auch die Kommentare beachten)

Der Mann ist durchgebrannt. Eine Kollegin, die in der Reha für Querschnittspatienten arbeitet, sagte neulich darüber lakonisch: Patienten mit einem hohen Querschnitt* erscheinen in ihrer Arbeitspraxis häufig rachsüchtig und machen die Welt für ihr Schicksal verantwortlich.
*in einem oberen Bereich der Wirbelsäule angelegte Querschnittlähmung

(schreibt typ.o)

Hab jetzt ein paar Tage gebraucht, um das Bild zu posten. Bin mir oft nicht sicher, wie weit man gehen darf/kann/soll.
Soll? Ja, man muss

zur demo kommen.

Ob man wirklich auf Bildzeitungsniveau sinken muss, um noch mehr Leute zu erreichen, weiß ich auch nicht. Aber was weiß ich schon. Find den Spruch geil.

Ob ich dann auch ne Anzeige bekomme?