Dogs feel well

And I am well, too. It is some days later, I walked all the way to town, two beaches and two hills long, got the SIM for my mobile, even got some 2G-Internet down here, and I just yesterday evening got confirmation on a place as a PG (Paying Guest) in Bangalore – and booked a bus for Saturday.

Actually the parents wanted to play with the puppy, but they ended up playing with each other… … and left the puppy…
 
 

 
… and left all together.
 
They belong here. Had them around for all these days here.
 
I even saw Kloeppstoeck all around here, one of the dogs from my family. Not easy if you used to have such usual mixed-up-dogs that lookes like all the ones living outside:

Ankommen, II

2013/04/21


Angekommen, wieder einmal. Diesmal richte ich mich fuer ca. eine Woche ein, und tue dies ausgiebig. Ein weiteres mal froh um meine Seile und Haken baue ich mir einen praktischen “Kleiderschrank” und habe auch sonst alles vom Boden weg. Suche und finde hinterm Haus eine alte Matte aus Palmen, und ein Handtuch. Habe also nun einen Fussabtreter vor der Tuer und vor dem Bett.

Inzwischen absolute Mittagshitze, bestelle etwas zu Essen und setze mich in den “natural fan” ganz vorn auf die Terrasse. Hier pfeift einem der warme Wind um die Ohren, was die Hitze etwas ertraeglicher macht. Zu meinen Fuessen ein Hund. Weiss noch nicht ob es mir gefaellt oder nicht, dass sie Hunde hier hoch lassen. Mir faellt ein, dass gestern einer direkt am Eingang verjagt wurde und gehe davon aus, dass es ein besonderes Verhaeltnis zu diesem einen Hund gibt. Jetzt gefaellt es mir.

Meine nicht vorhandene Wohnsituation in Bangalore macht mir etwas Sorgen, insbesondere wo ich mich hier so schoen einrichte… muss morgen unbedingt eine SIM-Karte besorgen. Der Weg ins Dorf ist weit, das reicht mir heute nicht mehr. Diese Webinterfaces wollen alle eine indische Telefonnummer, um mit potentiellen Hosts in Kontakt zu treten. Hatte zwar schon zwei Optionen, aber bisher wars entweder unpassend (zu weit weg und zu teuer) oder sie wollten mich nicht (WG, suchte jmd fuer laenger).

Heute abend plane ich eine ausgiebige Rechner- und dann Internetsitzung. Da kommt dann hoffentlich auch mal der erste Teil hiervon online. Und hoffentlich werde ich bald die Sorge der Unterkunft in Bangalore los.

Ankommen, I

2013/04/19 + 2013/04/20

Angekommen, erst mal:



Die erste Unterkunft am Platze, und die einzige deren Telefonnummer ich zur Vorreservierung habhaft werden konnte, kostet 900INR! (700INR == 10EUR). Egal, muss ich nun wohl durch, habe ich mich bereits nach Buchung und mehreren ergebnislosen Versuchen andere zu erreichen, damit abgefunden. Dafuer ist die Huette wunderschoen, aus Stein und mit Ziegeldach, sehr sauber, hat Moebel, eine Terrasse, ein eigenes Bad und: heisses Wasser! Zwar nur zweimal am Tag fuer jeweils zwei Stunden, und auch nur aus einem Hahn und nicht aus dem Duschkopf aber egal! (In Mumbai habe ich beim ersten mal Duschen gedacht: “Du willst dort gar kein warmes Wasser, haben sie gesagt”. Ja, das hatten sie, alle Indienerfahreren mit denen ich sprach).

Schnell umziehen und mit den letzten Sonnenstrahlen ins Meer, Reiseklebrigkeit loswerden, duschen, wirklich sauber fuehlen, und dann solange Waesche waschen, bis das heisse Wasser wieder weg ist. Am naechsten Morgen direkt weiter. Trotz des hohen Preises habe ich fuer zwei Naechte gebucht. Bis ich damit durch bin, ist mittag – verpeile in der Huette, viel zu heiss.

Endlich aufgerafft, muss ja eine neue Unterkunft suchen. Hier gibts noch ne handvoll mehr, und die kosten hoffentlich weniger. Innerlich habe ich mich schon seit der telefonischen Buchung mit dem Gedanken angefreundet, bereits frueher nach Bangalore weiterzureisen, falls das nun alles so teuer (geworden) ist, hier in Gokarna, am Om-Beach. Das erste hat keine Zimmer (mehr?), die Leute sind sehr unfreundlich. Das zweite ist geschlossen. Beim dritten empfaengt mich eine nette Lady, aber sonst laedt mich nichts so recht ein. Immerhin, Zimmer mit eigenem Bad kostet 300 INR, ohne Bad 200 INR. Es ist zwar einigermassen sauber, aber insgesamt sehr lieblos. Wie ich mir eh vorgenommen hatte, sage ich ihr, ich checke nun noch alle anderen und komme auf dem Rueckweg ggf. wieder um zu buchen. Noch eins, etwas teurer aber gepflegter. Das naechste ist das Nirvana Cafe, eingetragen in google maps und neben Namaste, in dem ich momentan wohne, auch im aktuellen Lonely Planet eingetragen, den ich in Mumbai in der Hand hielt. Leider kam ich telefonisch nicht durch, weswegen ich dort nicht buchen konnte. Man sieht sofort: This is teh place for da travell0rz. Die chillen zahlreich auf der Terrasse. 350 INR fuer ein Zimmer ohne Bad, alles sehr sauber und offenbar neu gebaut oder frisch renoviert. Okay, ich komme ggf. auf dem Rueckweg wieder. Direkt daneben ein Tor zur Djungle Lodge, es geht weit nach hinten in den Busch, viele Bananenbaeume, einige Hunde auf dem Weg. Zimmer fuer 250, alles recht einfach, Leute freundlich, lauter Hundewelpen. Aber man hoert hier kein Meeresrauschen mehr. Ich würde dann wieder kommen, und: Ob sie Bananen verkaufen?

Rasta Cafe als naechstes. Was fuer ein Name… natuerlich dezent in rot-gelb-gruen gehalten. Obwohl nicht dransteht, dass sie Zimmer haben, gehe ich hoch und frage. Klar ham sie Zimmer! Der Mann klopft gleich auf den Sitz neben sich, auch die Lady laechelt sehr herzlich. Auf Anhieb fuehle ich mich wohl, setze mich – und bestelle Sandwich und Milchshake. Habe noch nichts gegessen heute. Auch alles sehr einfach hier, aber voller Charme. Ohne zu wissen was es kostet, entscheide ich mich schon fast, hierzubleiben. Waehrend des Essens informiert mich der Mann, der wieder neben mir sitzt, dass ein Zimmer 150 INR kostet, ohne Badezimmer. Klingt so, als haetten sie auch keine anderen, und klingt gut. Aber erst mal fertig essen. Zimmer zeigen lassen. Wie alle anderen, ohne Moebel, mit gemauertem Bett, Steckdose und Ventilator. Sauber, auch die Duschen und Toiletten. Trotzdem: Ich gehe mal weiter und komme dann wieder. Tue letzteres, denn dies ist das letzte gewesen.

Sitze jetzt direkt davor im Sand; geschwommen, von den Wellen durchgeschuettelt, gluecklich und zufrieden. Waehrend ich hier sitze, laeuft Morcheeba an, die Platte die wir frueher hatten, Krischie. Kannste mir mal den Titel sagen? Will die wieder haben.

Alles passt perfekt, will gar nicht zurueck zum Namaste.

Erst nach Sonnenuntergang mache ich mich auf den Weg. Wasche nochmal mit dem heissem Wasser, auch Haare. Frage an der Rezeption ob ich etwas Gepaeck hier lassen kann. Juhu, geht klar. Denn morgen muss ich mit all den Sachen ne Viertelstunde am Strand entlang.


(Symbolbild, das ist der Teil des Strandes am Rasta Cafe und meine primäre Aussicht die nächsten Tage. Natürlich liegen da auch mal ganz ordinär Touristen am Strand, und nicht nur die Klischee-Frau mit Wasser auf dem Kopf und die obligatorischen Kühe).