Alles gut

2013/04/17

War in einem Hardwareladen um mir einen Adapter mit Spannungsschwankungssicherung zu kaufen: Mein neu erstandenes, schick kleines USB-Netzteil inklusive ollem Kabel wurden bereits gegrillt. Als ich da rauskam, war es schon dunkel. “OMG nicht als Frau allein draussen im Dunkeln!!1! Du hast doch gehoert was passiert ist!!1!”. Sass ‘ne Weile bei den Securities vor der Tuer, viele Frauen kommen vorbei, allein. Wickel mir mein Tuch um den Kopf, verhuellend und fest, wie ich es in Egypten gelernt habe, und los. Will an die Ecke mit den Restaurants die ich am Tag davor (spaeter) gesehen hatte. Finde sie wieder, Essen gut, auswaehlen lustig, die Leute nett und sehr hilfsbereit. Allgemein sind die Leute alle sehr hilfsbreit, falls man etwas wissen will und falls sie in Lage sind, mit einem zu kommunizieren. Ansonsten lassen sie einen dankbarerweise in Ruhe. Manchmal, nach Augenkontakt, die Frage wo man herkommt und ein kleines Gespraech, zb beim gemeinsamen Warten an der Bushaltestelle, voll ok. Sowieso wird viel gelaechelt, ich mache das ja auch, und geniesse die wunderschoen laechelnden Gesichter als Antwort.

Am Bahnhof, beim ergebnislosen Ticketkauf, hatte ich vor allem Frauen gefragt. Auf der Rueckfahrt war ich auch im Frauenabteil – auf der Hinfahrt in einem normalen, auch kein Problem. War auch nicht die einzige dort, und habe wie ca. ein Viertel der Mitfahrenden auf einem elektronischen Device gelesen, bis ich einen Fensterplatz ergattert habe.

Fuehle mich auch im Dunkeln vollkommen sicher, auch in der kleinen Seitenstrasse, in der das Hostel liegt.

mumbai train

Symbolfoto, das ist Andheri East Station, der Bahnhof an dem ich wohne. Braucht fast eine Stunde bis zum Hauptbahnhof, Mumbai ist riesig!

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