Identitätsprobleme,

die hat jeder einmal. Aber im Netz bekommen diese eine ganz neue Dimension. Der Chef predigt immer, dass alles eine Frage der Perspektive ist – und somit jeder Bereich eben nur Teile – also Aspekte – eines Ganzen sind.
Grundsätzlich mag ich dem Zustimmen, nun stelle ich mir aber immer wieder die Frage, wieviel Teile will ich wo preisgeben und will ich wirklich, dass diese Teile dann auch auf das Ganze bezogen werden können?

Wenn man meinen “Real-Name” bei Google eingibt, kommen kaum Treffer, das Blog ist auf diesem Wege nicht auffindbar – was mir auch so recht ist. Nicht, dass ich nicht zu dem stehen würde, was ich schreibe, aber diese Halb-Anonymität ist mir doch deutlich lieber.

Eigentlich ist es eben gar keine Anonymität, sondern einfach nur eine weitere Identität.

Im Moment stelle ich mir immer wieder einige Fragen zum Thema und versuche für mich passende Lösungen zu finden – passenderweise stellt Tim Pritlove im nächsten Chaosradio ebenfalls diese Fragen. Diesmal werde ich es wohl schaffen, mal wieder live und im IRC dabei zu sein.
Mal sehen, was ich danach denke…

Sicherheit bei Windows Vista…

… bedeutet wohl, dass man jeden Klick den man macht, nochmals bestätigen muss.

Hatte durch “Zufall” zwei Nächte lang so ne Kiste vor der Nase, war aber nicht im Internet mit der. Ist mir wirklich negativ aufgefallen dass man ständig per “Sie haben xyz gewählt, wollen sie xyz wirklich wählen?” alles nochmals rückbestätigen muss. Klar, kann man bestimmt irgendwo ausstellen, aber welcher normal-user macht das schon? Was soll das denn bringen? Sind das die hochgelobten Sicherheitsvorkehrungen bei Vista?
Auch sonst war diese Maschine ziemlich zickig. Sie wollte partout nicht einsehen, dass es wirklich kein Internet gibt. Die Registrierungsformalitäten haben dann doch eines gefunden(?), was diese dann aber zu einer regelmäßigen Fehlermeldung veranlasste, die selbst nach einem Neustart noch im Hintergrund rumhing. Die unterbrach sogar ein laufendes Spiel – eine Katastrophe!

Nerd ist…

… wenn man den tollen Ort, an dem man wichtige Unterlagen so gut versorgt, dass man sie eh nie wieder findet, einfach in einem Text beschreibt, den Text dann per mail an sich selbst schickt, um die Dinge dann, wenn sie wieder gebraucht werden, per Volltextsuche finden zu können!

Ach, das wär mal was, Volltextsuche für die ganze Wohnung…

(inspiriert von “Nerd ist…”)

Wieder Web 2.0

wieder Video. Diesmal aber aber deutsch, doppelt so lang und sowieso ganz anders.

Sehenswert! Wer also immer noch nicht wirklich verstanden hat, was Web2.0 eigentlich bedeuten soll, der könnte sich diesen Beitrag von NDR mal anschauen.
Es wird vor allem der journalistische Aspekt hervorgehoben.


(Bild ist zum Beitrag verlinkt)

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